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Nächste Vorstellungen

2026

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13.02.2026 · 20:00

Host Club – Last Art Standing · bodytalk · schwere reiter · München →

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14.02.2026 · 20:00

Host Club – Last Art Standing · bodytalk · schwere reiter · München →

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19.02.2026 · 20:00

Westfalen Side Story · BODYTALK · THEATER IM PUMPENHAUS · MÜNSTER →

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21.02.2026 · 20:00

Host Club – Last Art Standing · BODYTALK · THEATER IM PUMPENHAUS · MÜNSTER →

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22.02.2026 · 18:00

Host Club – Last Art Standing · BODYTALK · THEATER IM PUMPENHAUS · MÜNSTER →

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26.04.2026 · 20:00

bodytalk · Bytom Teatr Rozbark · Festival Checha Tanca · →

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28.04.2026 · 20:00

bodytalk · Poznan · Polski Teatr Tance · Festival Limits of Nature

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8.–9. Mai 2026 · 20:00

bodytalk · Bytom · Polen · "DRIFT ... zum Tunnel am Ende des Lichts" (Uraufführung) →

 

     "DRIFT ... zum Tunnel am Ende des Lichts" (Uraufführung)

 

8.–9. Mai 2026 · 20:00

KALENDER

KALENDER

bodytalk

 

Ein heart-core Abend - Genuß ohne Reue!

 

21. (20 Uhr) und 22. (18 Uhr) Februar 2026

 

Einlass eine halbe Stunde vorher.

 

Host Club ist ein erfolgreiches Geschäftsmodell aus Japan. Hübsche Männer kümmern sich um die Bedürfnisse der überwiegend weiblichen Gäste. Die Geschäftsstrategie ist, das Publikum „süchtig“ zu machen. Der Erfolg wird am Umsatz gemessen – und zwar an dem des Gastes und dem des Gastgebers. Was können wir als Künstler*innen von dieser Audience-Development-Strategie, von diesem Erfolgsmodell lernen? Partizipation verstehen wir als Partyzipation, Happening als Happyning. Dieses Haus lebt auf Pump? Pump up the house!

 

Wir sind so, wie ihr wollt!

Wir erfüllen all' eure Wünsche!

Ihr habt keine?

Dann sagen wir euch eure Wünsche!

Und sind in der Host-Moderne angekommen ...

 

 

Von und mit Bartosz Przybylski, German Hipolito Farias, Mareike Fiege, Martijn Joling, Pawel Malicki, Tirza Naomi Ben Zvi, Yasin Wörheide, Timo von der Horst, Roman Podeszwa, Enno Oldenbüttel, Nanako Oizumi, Momoko Baumgart, Kamila Wdowska, Max Körner, Amira Neve, Rolf Baumgart, Yoshiko Waki

 

Die Choreografin Yoshiko Waki wurde als Jurymitglied zu zwei internationalen Festivals eingeladen: dem SAI Dance Festival in Tokio sowie zur Machol Shalem Jerusalem Dance Week.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Künstler:innen und dem gesamten Organisationsteam. Eure Leidenschaft, Widerstandskraft und Zusammenarbeit sind in diesen herausfordernden und komplexen Zeiten ein Licht.

 

Generation Gap

 

Tanzabend in drei Teilen und mehrerer Genrerationen von Johana Malédon, Fabien Prioville und Yoshiko Waki

 

 

 

 

Eine Generation, ca. 27 Jahre, steht für die Zeitspanne zwischen der Geburt eines Elternteils und des zugehörigen Kindes. Laut einer Studie (2023) betrug der Altersunterschied der Elternteile bei der Geburt ihres Sprösslings durchschnittlich sieben Jahre. Diese Premiere beleuchtet die Körperbilder und tanzsprachlichen Bindeglieder dreier Generationen von Choreograf*innen und einer Generation von Tänzer*innen.

 

Die Reihenfolge der drei Tanzkreationen geht chronologisch aufsteigend mit dem Alter der Choreograf*innen einher. Den Auftakt bildet somit Johana Malédon, eine Nachwuchschoreografin, der bei der 38. International Choreographic Competition Hannover 2024 den Produktionspreis Theater Münster verliehen wurde. Das Bindeglied in GENERATION GAP stellt Fabien Prioville dar, dessen künstlerische Wurzeln bei der Folkwang Universität der Künste in Essen liegen und der mit seiner Company in Düsseldorf beheimatet ist. Das Programm schließt mit Yoshiko Waki, die seit 2016 mit der Tanztheater-Company bodytalk (2009) am Theater im Pumpenhaus in Münster zu erleben ist.

 

Die mit ihrer Company bodytalk seit zehn Jahren im Münsteraner Pumpenhaus residierende Choreografin Yoshiko Waki präsentiert im letzten Teil das für Tanz Münster adaptierte Tanztheaterstück GLÜCK, das 2017 beim Kaunas International Dance Festival (Litauen) unter dem Originaltitel GLÜCK / LAIMĖ \ СЧАСТЬЕ uraufgeführt wurde. Damals handelte es sich um eine Koproduktion zwischen bodytalk mit dem Kaunas Dance Theater AURA in Litauen und dem Theater im Pumpenhaus, welche durch die Bezirksregierung Münster sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert wurde.

 

Das Tanztheaterstück erzählt von einem abgelegenen, ärmlichen Dorf, dessen Bewohner*innen beschlossen haben, ihre Neugeborenen im Teich zu ertränken, um ihnen das Schicksal zu ersparen, später als Soldaten oder Soldatenbräute für die feindliche Macht zu kämpfen, die das Dorf seit Jahren umzingelt hält. Der performative Akt des ‚Aus-Sterbens‘ wird regelrecht zelebriert und gleicht einem Spiel. Doch die Dorfbewohner wissen nicht, dass der Feind im Dorfweiher ein unterirdisches Hauptquartier eingerichtet hat, die Babys heimlich rettet und aufzieht.

 

Jahre später, als eben diese Kinder erwachsen sind, erfahren sie um ihre Herkunft. So beschließen sie, das Dorf zu besetzen und das Unrecht zu beenden. Doch weder Eltern noch Kinder erkennen einander…

 

Künstlerisches Team

 

Lichtdesign

Malte Spitzer

 

Choreografie, Konzept

Fabien Prioville

Johana Malédon

Yoshiko Waki

 

Bühne & Kostüme

Felicia Riegel

 

Dramaturgie

Regina Genée

 

Choreografische Assistenz

Ema Senkuvienė

Evan Schwarz